GambiDentCare Programm

Vergleichbar mit anderen afrikanischen Ländern, hat sich die zahnmedizinische Gesundheitsversorgung in der Republik Gambia mit einem evidenzbasierten Therapiekonzept erst seit Mitte der 1990er Jahre entwickelt, als die Weltgesundheitsorganisation das Atraumatic Restorative Treatment vorgestellt hat. Eine flächendeckende Gesundheitsversorgung, wie sie in der Regel in industrialisierten Ländern vorgefunden wird, ist im afrikanischen Raum der Sub-Sahara bislang kaum existent, und sie verbleibt derzeit vorwiegend auf der Basis nationaler Planungsszenarien. Dadurch ist der vorhandene Behandlungsbedarf der Zahnkaries immens angesicht von Schätzungen, dass etwa 90 Prozent der behandlungsbedürftigen Läsionen unversorgt bleiben. Der Schwerpunkt des GambiaDentCare Programms — 1995 von Studierenden der UW/H als Machbarkeitsstudie initiiert  — lag daher in der Krankenversorgung.

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Zahnmedizinisches Myanmar Projekt

Die Flutkatastrophe 2008 hat Myanmar, das ehemalige Burma, den Fluss Irrawaddy und die gegen westliche Hilfe lange zögerliche Militärregierung, weltweit bekannt gemacht. „Zahnpflege ist dort quasi unbekannt, dementsprechend sehen die Zähne der Menschen aus. Und Zahnärzte haben die meisten dort noch nie gesehen“, beschreibt UW/H-Student Mathias Benedix, der das Land im Jahr 2009 besuchte, die Situation.

Ziel des zahnmedizinischen Myanmar Projektes ist es, die Arbeit der Zahnärzte des Landes materiell, finanziell und praktisch zu unterstützen. Insbesondere sollen für Kinder konservierende Behandlungen, zahnmedizinische Präventionsprogramme und Aufklärung angeboten werden. Mindestens einmal pro Jahr reist daher eine Gruppe von Studierenden der Zahnmedizin im klinischen Studienabschnitt nach Myanmar um vor Ort zu helfen. Sie sind mit mobilen dentalen Behandlungseinheiten ausgestattet.

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