Anatomie

Neben der allgemeinen Anatomie des Skelettes wird die allgemeine Knochen- und Gelenklehre behandelt (jedoch nur kurz angerissen). Es wird speziell auf die Anatomie des Schädels eingegangen. Zu Beginn jeder Vorlesung wird als Einstieg von 3-4 Studenten ein Kurzreferat über das jeweilige Thema gehalten.
Am Ende des Semesters findet ein Schädeltestat statt, in dem die Knochen/der Aufbau des Schädels im Detail abgefragt werden.


Biologie

Die fünf Themengebiete in Biologie werden in Semester 1 und 2 gelehrt: Die Odontologie gibt einen guten Einblick in die Evolution der Zähne von den Wirbeltieren zu den Säugetiere, sowie Grundformen der Zähne, des Zahnhalteapparats und der Zahnzahl. Im nächsten Abschnitt, der Evolution des Menschen werden Abstammungstheorien besprochen, die Entwicklung von den ältesten Hominidenformen bis zum heutigen Homo sapiens sapiens. Danach folgt eine Reise durch die Zelle. Alle Zellorganellen werden in Aufbau und Funktion gelehrt, sowie der Ablauf der Mitose und Meiose. Daran schließt sich der nächste Abschnitt, die Genetik an. Hierbei werden die klassischen Mendelschen Regeln, Erbgänge, sowie Genregulationen erläutern. Im letzten Themengebiet geht es um Mikrobiologie. Hier werden, nach einem Überblick über die 5 Reiche des Lebens, ausführlich Bakterien, Viren, Protisten und Pilze behandelt.
Keine Prüfung am Ende des ersten Semesters.


Chemie

Im ersten Semester wird anorganische Chemie, im zweiten Semester organische Chemie behandelt.
Die Anorganik beinhaltet: den Atombau, das Periodische System, chemische Bindungen, Säuren&Basen, Salze/Elektrolyte, Zustandsformen der Materie, Wasser, Wasserstoffkonzentration und Puffersysteme, chemische Reaktivität, Redoxreaktionen, Komplexe und Werkstoffe der Zahnmedizin.
Die Organik beinhaltet: Sonderstellung des Kohlenstoffs, Kohlenwasserstoffe und Halogenwasserstoffe, Alkohole, Ether, Amine, Amphiphilie und Biomembrane, Carbonylverbindungen, Aminosäuren und Peptide, Kohlenhydrate, Heterocyclen, Polymere und Biopolymere.
Während des Semesters werden in Kleingruppen Referate vorgetragen (am besten mit Bezug auf die Zahnmedizin oder Medizin).
Im chemischen Praktikum werden Versuche zu: Säuren und Basen, Redox-Reaktionen, Komplexe, organische Chemie, Trennmethoden und Analytik durchgeführt. Hierzu gibt es ein ausführliches Praktikumsskript (es findet während der Semesterferien nach dem 2 Semester statt).


Entwicklungsgeschichte

Hier werden allgemeine Embryologie von der Befruchtung der Keimzelle bis zur Entwicklung der großen Organsysteme sowie die Entwicklung des craniofacialen Systems inklusive der Entstehung von Missbildungen behandelt. Es wird besonders detailliert auf die Zahnentwicklung eingegangen.
Keine Prüfung am Semesterende, aber Inhalt des Physikums.


Histologie


Integrierter präklinischer Kurs

Alle praktischen Übungen dienen der Einführung in die Anatomie und Physiologie des orofacialen Systems. Sie bestehen im ersten Semester aus: allgemeinen Aufwachsübungen, Alginatabformungen des Oberkiefern und Unterkiefers, der Modellherstellung eines Situationsmodells, sowie einem Sägeschnittmodell, der Gesichtsbogenübertragung und der Herstellung eines zentrischen und habituellen Registrats. Dann werden die Modelle in den Artikulator einartikuliert und ferner wird in einer Aufwachsübung der Zusammenhang von Kronenform und Bewegungsabläufen erlernt.
Kein Prüfungskurs am Ende des ersten Semesters!


Physik

Themenfelder der Physik sind: Physikalische Größen und Einheiten, Mechanik starrer Körper, Erhaltungsgrößen, Mechanik deformierbarer Körper, Flüssigkeitsmechanik, Schwingungen, Wellenphänomene, Elektromagnetische Felder und Ströme, Grundlagen der Wärmelehre, Diffusion und Osmose, Atome und Kerne.
Alle 14 Tage findet eine physikalische/mathematische Übung statt.
Im physikalischen Praktikum wird näher eingegangen auf: Röntgenstrahlen, Elektronenstrahlen, Wellenoptik, Wärmelehre, Mechanik deformierbarer Körper, Doppler-Effekt und Röntgenstrahlung.
Keine Prüfung, dafür aber Praktikum am Anfang der Semesterferien.


Physiologie


Physiologische Chemie


Präklinischen Zahnmedizin

Um einen groben Überblick über die Anatomie der Mundhöhle zu haben, werden alle Zähne, Zahnformen, Zahnreihen mit ihren spezifischen Merkmalen besprochen, Zahnschema erläutert, sowie auf die Anatomie und Aufbau des Zahnhalteapparats und des Zahnfleischs eingegangen. Auf dieser Grundlage baut die Gebissentwicklung, Winkel und Bewegungen im Kiefergelenk, sowie Okklusionskonzepte auf. Um in der Praktischen Propädeutik mit dem Artikulator umgehen zu können, wird auf die Lehre der Artikulatormechanik besonderen Wert gelegt. Außerdem werden Vorlesungen über die allgemeine Werkstoffkunde stattfinden.
Am Ende des Semesters findet eine schriftliche Klausur über die behandelten Lehrinhalte geschrieben.


Präventive Zahnheilkunde

Themenschwerpunkte der Präventiven Zahnheilkunde liegen im Verständnis der Mundhöhle, den Grundzügen der Prophylaxe und der Ernährungslenkung. Außerdem wird die Prävention mit Fluoriden, die mechanische und chemische Plaquekontrolle sowie häusliche Mundhygiene gelehrt. Hierzu gibt es ein Praktikum, in dem u.a. die zahnärztliche Einheit sowie klinische Hygienevorschriften besprochen werden. Außerdem findet in 3er Gruppen die erste „Orientierung“ in der Mundhöhle eines Kommilitonen statt.
Keine Prüfung am Ende des ersten Semesters!


Werkstoffkunde